Donnerstag, 29. Januar 2009

Eine gringa, zwei brasileiros und der Versuch, einen Esel einzufangen

Das Dorfzentrum von Diogo Montag mittags - wie ausgestorben:
...viel ist nicht gerade los. "Highlight" des Geschehens: die Lieferung an den Supermarkt.
Familienausflug - vermutlich in die Stadt (Salvador) oder in den nächsten größeren Ort:
Und los geht die Esel-Jagd:
...fast geschafft:
...sturer Esel:
Geschafft!
Rückkehr nach Imbassaí über den Strand:

Mittwoch, 28. Januar 2009

Imbassaí... voltei para o paraíso

Die Sehnsucht nach Bahia und eine grosse Menge Motivation haben mich wieder nach Imbassaí zurueckkehren lassen, um hier ein lokales Team, das ich bei meinem letzten Besuch kennengelernt habe, dabei zu unterstuetzen, ein Sozialprojekt aufzubauen. Es geht darum, Ausbildung fuer Kinder mit Sport (in diesem Fall Surfen) zu verbinden. Die Kinder erhalten neben regelmaessigen Surftraining (teilweise sogar auf Wettkampfniveau) Unterricht in Fremdsprachen (Englisch und eventuell auch Spanisch), Biologie und Sozialkunde, um fuer zukuenftige Berufe im Tourismusbereich vorbereitet zu sein. Vor allem aber zielt das Projekt darauf ab, negativen Auswirkungen, die der Tourismus mit sich bringt (Kinderprostitution, Drogenmissbrauch, etc.) langfristig entgegenzuwirken.

Hier ein paar Eindruecke von meinem zukuenftigen Arbeitsplatz:

Meine mittlerweile schon zum Ritual gewordene Aussicht beim Zaehneputzen in der Frueh (oben)...

Unsere Haeuser befinden sich direkt auf der Duene, zwischen Meer und Fluss:Um zu den Haeusern zu gelangen, muss man zuerst ueber diese Bruecke:

Waschtag:

Mein Haeuschen (es ist das weisse) und - mein ganzer Stolz - der kleine Kraeutergarten:

Triginho - einer meiner Schueler und ein Surfer mit enormen Potential:
Spontane Massage im Tuerstock:

Brisa Surf Dog...
Neugierige Zaungaeste beim Essen: Irgendwie schaffen sie es immer wieder, sich eine Mango zu erbetteln: 4 der 5 in Brasilien vorkommenden Meeresschildkroetenarten leben in Bahia. Durch das Projekt TAMAR zur Rettung der Meeresschildkroete werden die Eier der Meeresschildkroeten am Strand katalogisiert und bis zum Schluepfen begleitet bzw. geschuetzt. Dieses Baby duerfte erst wenige Stunden alt sein und den Weg ins Meer nicht gefunden haben, woraufhin wir ihr fruehmorgens per Surfboard ein wenig nachgeholfen und sie auf dem Wasser freigelassen haben...

Ein Foto mit Brisa, Triginho und Israél:

Imbassaí City - die Strassen sind hier noch aus Sand...Der Supermarkt:

Imbassaí a noite... viel gibt es hier nicht zu tun:

Israél, Rogério und Triginho

Mittwoch, 14. Januar 2009

Rio de Janeiro street art

Eine kleine Auswahl meiner Lieblingsstraßenszenen in Rio...

Kreative "Plakat"wand... leider auch nicht umweltfreundlicher, als Papier zu verschwenden - schließlich muss die Wand jedes Wochenende neu bepinselt werden (das Ganze ist ein Gemälde)!


Dienstag, 13. Januar 2009

Rio de Janeiro - das Künstlerviertel Santa Teresa

Die Anreise ins Künstlerviertel Santa Teresa muss traditionellerweise mit der uralten Straßenbahn (bonde) erfolgen. Wer sich wie ein Affe aussen dran klammert, fährt gratis mit.

...ist halt manchmal etwas gefährlich, aber immerhin erspart man sich die ca. 30 cent für den Fahrschein...

Blick auf eine Favela