In der Realität sieht es leider so aus, dass die wunderschönen traditionellen Häuser der ärmeren Bevölkerung "aus Umweltschutzgründen" abgerissen werden (20 Meter vom Flußufer entfernt dürfen keine Gebäude bestehen bleiben laut Umweltgesetz des Bundesstaates Bahia), die Menschen sozusagen "zwangsumgesiedelt" werden - es werden ihnen zwar größere, jedoch definitiv wertlosere Grundstücke weit von ihrem traditionellen Wohn- und Lebensumfeld im Landesinneren zum Tausch angeboten - ein Geschäft, dass nur auf den ersten Blick ein Gutes ist. Die vornehmen Anwesen der reichen Villenbesitzer in Fluß- und Strandnähe werden jedoch nicht abgerissen - erstaunlich?
Donnerstag, 26. Februar 2009
Urbanisierungsprojekt in Imbassaí
Nach Karneval und somit dem Ende der Sommersaison beginnt rege Bautätigkeit in Imbassaí. Das ganze nennt sich "Urbanisierungsprogramm" und den Dorfbewohnern wird eine Verbesserung der Lebensbedingungen versprochen - was auch an sich dringend notwendig und sowohl für Mensch und Natur von Vorteil ist.

Dennoch hat das Urbanisierungsprojekt auch seine Vorteile - zum Beispiel wird die Wasserversorgung mit vorbehandeltem sauberen Leitungswasser und "modernen" Abwassersystemen endlich sichergestellt und das Wäschewaschen im Fluß ist somit hoffentlich Geschichte - auch wenn es ein wenig romantisch anmutet und übrigens bei dieser Hitze mit Sicherheit die angenehmste Form ist, Wäsche zu waschen! Einfach einen Bikini angezogen und mitsamt der Wäsche in den kühlenden Fluß, ein alter Plastiktisch dient als Unterlage beim Schrubben). 
Sonntag, 22. Februar 2009
Na fábrica das pranchas
Besuch bei Shaper Symon in der Fabrik:
Symon bei der Arbeit:
Die Produktion läuft sozusagen "Just-in-Time"...
Das Pflaster auf der Nase hat Israél leider mir zu veranken - ein kleiner Unfall am Vormittag im Wasser. Mein Surfboard hatte es auf seine Nase abgesehen und sie dürfte wohl gebrochen sein... zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert!
Das Pflaster auf der Nase hat Israél leider mir zu veranken - ein kleiner Unfall am Vormittag im Wasser. Mein Surfboard hatte es auf seine Nase abgesehen und sie dürfte wohl gebrochen sein... zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert!
Freitag, 20. Februar 2009
Imbassaí Surf City
Ein paar Eindrücke von Imbassaí Surf City möchte ich euch nicht vorenthalten...
Unsere Open-Air Werkstatt:
Nach dem Surfen werden Boards samt Surfer im Fluss gebadet:
Dienstag, 3. Februar 2009
Salvador - mercado publico in Amaralinas
Mitten im Stadtviertel Amarelinas, nur wenige Straßen entfernt von den schicken Wohnstraßen mit Luxusappartmenthäusern, befindet sich eine kleine Favela.

Und mitten in dieser Favela findet jeden Sonntag frühmorgens ein kleiner Markt statt, der mich aufgrund seiner Vielfalt an Lebensmitteln, dem bunten Treiben und nicht zuletzt auch aufgrund seiner hygienischen Zustände so sehr an meine geliebten afrikanischen Märkte erinnert!
Für viele der hier angebotenen Früchte gibt es nicht mal eine deutsche (oder englische) Bezeichnung...
Sonntag, 1. Februar 2009
Reserva de Sapiranga
Donnerstag, 29. Januar 2009
Eine gringa, zwei brasileiros und der Versuch, einen Esel einzufangen
Das Dorfzentrum von Diogo Montag mittags - wie ausgestorben:
...viel ist nicht gerade los. "Highlight" des Geschehens: die Lieferung an den Supermarkt.
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